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© Spielvereinigung 1989 Landscheid - Burg e.V.

Kreisliga A, Saison 2010-2011 - Sonntag - 21. November 2010 - 15.00 Uhr
SG Landscheid I. - SG Reil/P/E  3:1  (2:1)

Optimisches Zwischenziel bis zur Winterpause punktemäßig fast erreicht.

Verdienter Heimsieg nach engagierter TEAM-Leistung.
Deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen.
Zufriedene Gesichter bei Fans, Trainer, Team und Offiziellen.

Ein Trainer freut sich immer, wenn sein Team die taktischen Anweisungen annimmt und umsetzt, und davon machte unser TEAM heute reichlich Gebrauch. Wenn eine Mannschaft dann noch eine große Laufbereitschaft zeigt, dann fehlt nicht mehr viel, um ein Fußballspiel - auch in der A-Klasse - erfolgreich zu gestalten.

Der Kader gegenüber der Vorwoche hatte sich wieder verändert; Markus Schappo fehlte aus privaten Gründen,  Christopher Burkel war erkrankt und nach fast 6-monatiger “Abwesenheit” spielte Manuel Dietz heute wieder von Beginn an (als Libero).
Die Gäste spielten taktisch wie erwartet und die junge Mannschaft (im Durchschnitt 23 Jahre) zeigte viel Laufbereitschaft und Leidenschaft. Doch unser Team zeigte sich gleich präsent - besonders im defensiven Bereich.
Schon nach 7 Minuten zeigte der umsichtige Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, als unser Sturmführer Tim Reuland im Strafraum umgetreten wurde. Volker zeigte Nerven und der Torwart lenkte den halbhohen Ball mit einer Hand ans Lattenkreuz, von wo der Ball ins Aus sprang.
Nach Eckball Pierre (19.) dann die 1:0-Führung, als unser Trainer Thomas Schäfer am langen Pfosten direkt einschob.
Die Gäste standen jetzt stark unter Druck und in der 25. Minute dann das 2:0 durch Tim Reuland, der nach Anspiel von TS auf der linken Angriffseite den Ball kurz kontrollierte, dann lang vorbeilegte und aus 16 m über den herauseilenden Torwart ins Tor schoss. Nur eine Minute später die nächste Chance, als Volker sich auf links nach tollem Pass von TS durchsetzte; sein Rückpass von der Grundlinie aber keinen Abnehmer fand.
Die Gäste blieben mit ihren lagen Bällen aber gefährlich und so war ein Gästestürmer am 11-er plötzlich freistehend; nach einem Zuspiel traf er den Ball aber nicht richtig.
Nach einem weiteren tollen Konter von TS auf Tim, der aus 12 m halbrechts am großartigen Reiler Torwart scheiterte (35.), schalteten die Gäste blitzschnell und mit 3 Pässen waren sie in unserem Strafraum und verkürzten aus 12 m zum 2:1 .
Nach 5 “geschockten Minuten” dann nochmals ein Hochkaräter für uns, als Volker mit einem “tödlichen Pass” Tim in halbrechts freispielte. Beim folgenden Schuss aus 12 m schoss Tim den Torwart an.

“Was sagst du deiner Mannschaft nach einem solchen Spielverlauf?”
“Leute, wir müssen uns zwingen, uns noch mehr zu konzentrieren. Das müssen wir im Mittelfeld schon besser lösen, damit wir solchen Konterchancen nicht zulassen!”

Die 2. Halbzeit bot dann noch mehr Spektakel.
Dies gilt sowohl für die Spielabläufe, wie auch die Begleidszenen außerhalb des Platzes.
Unterstützung für die Fans ja (hier nochmals mein Respekt an die Sportfreunde aus Thalfang bei ihrem Gastspiel), aber eine ständige Schreierei bis hin zu unsportlichen Unterstellungen an unsere Spieler durch die Gästezuschauer überschritt bei weitem das Maß, was der Webmaster noch gutheißt.
Besonders die Spielentscheidung in der 62. Minute mit dem 3:1 erzürnte die Gästezuschauer.
Da laufen Zuschauer bis an die Spielfeldlinie und schreien auf den Platz:”Schämt euch, ihr wollt Sportleute sein, das ist total unfair was ihr macht!” Ein Reiler Spieler ruft:”Das ist ja alles assozial hier!”
Die Zuschauer werden vom Platzordner wieder hinter die Barriere gebracht; der Reiler Spiler erhält die Rote Karte.
Was war passiert?
Mättie nimmt einen Befreiungsschlag der Gäste mit toller Technik an der Mittelinie an, umspielt einen Gästespieler, läuft noch 8 m quer und spielt einen Traumpass nach links in der Lauf von Volker. Unmittelbar danach wird Mättie von der Seite abgegrätscht und fliegt durch die entstandene Rotationsenergie auf den foulenden Gegenspieler, der sogleich laut aufschreit.
Volker läuft noch 10 Meter und zieht aus 12 m ab; sein Schuss fliegt wie ein Strich in die lange Ecke zum 3:1.
Die Reiler Spieler und Zuschauer reklamieren, dass wir den Ball hätten ausspielen müssen, weil ein Spieler von Reil am Boden lag (ich erinnere, es war der Spieler der Mättie nach dem Pass gefoult hatte).
Fortan blieb die Hektik im Spiel und es gab noch einige Chancen auf beiden Seiten.
In der 71. Minute kommt Oliver Wallerang für Daniel Schappo und in der 85. Minute Christopher Born für TS

49.

 

Nach Foul an Tim lässt der Schiedsrichter Vorteil laufen. Pierre dribbelt quer durch den Strafraum; am 11-er spielt er den Querpass auf Mättie, die Variante mit dem Außenrist geradeaus wäre wohl besser gewesen

51.

 

Christopher Ernst rettet am 11-er in höchster Not.

58.

 

Tolle Aktion von Mättie bei der Ballkontrolle; Diagonalpass auf Volker in Linksaußen. Bei dessen Schuss aus 14 m ist der Torwart schnell am Boden.

60.

 

Nach Anspiel Pierre ist Tim in halbrechts frei; sein 16m-Schuss wird zur Ecke abgefälscht

62.

 

3:1 - Volker Kollay aus 12 m halblinks, nach Traumpass Mättie

71.

 

Nach Solo über rechts bis zur Grundlinie kommt die Flanke zurück zu Daniel Schappo, dssen Kopfball ´knapp am langen Dreieck vorbeigeht

74.

 

Schnelles Spiel von Volker auf Tim, Querpass 12 m auf Pierre; dessen Volleyschuss geht knapp an der kurzen Ecke vorbei

76.

 

Konter Reil - mit tollem Stellungspiel rettet Christopher Ernst wieder

78.

 

Unordnung in unserem Strafraum. Es folgen einige Querschläger und der Ball springt zu einem freien Gästespieler; der verzieht aus 14 m deutlich

84.

 

Solo von Tim über links. Tolle Flanke quer zum mitlaufenden Volker, der am langen Pfosten einschießt - der Schiedsrichter entscheidet auf Abseits

85.

 

Bei einem Schuss aus 14 m zeigt unser Torwart seine Klasse; mit einem tollen Reflex fischt er den Ball aus der Torecke.

90.

 

Einfach-schnell-gut: Volker geht links durch bis zur Grundlinie, Rückpass zu Tim, der aus 8m weit übers Tor schießt - der Pass zum rechts ganz freistehenden Mättie wäre die bessere Option gewesen.