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Fazit und Gesamtbetrachtung: Die Hoffnungen auf eine Besserung und einen Neustart nach der Vorrunde wurden leider nicht erfüllt.
Es war in der Summe viel zu viel Unruhe im Team. Hierzu trugen die frühzeitigen Wechselabsichten einiger Spieler bei, mit denen sich der Vorstand und ganz besonders die Spieler sehr viel beschäftigten. Die
Spieler waren nicht umzustimmen; sie waren eigentlich überhaupt nicht mehr zugänglich für ein Gespräch. Rückblickend muss man feststellen, dass hier die Meinungsbildung schon Mitte der Vorrunde abgeschlossen waren.
Warum wechselt man mitten in der Saison den Verein ? Es war kein Wechsel zu einem aufstiegsambitionierten anderen Verein; die Aufstiegsfrage war zu diesem Zeitpunkt schon lange geklärt.
Die Spieler haben trotzdem die langjährigen Mitspieler im Stich gelassen. Den Klassenerhalt für den eigenen Verein zu sichern war auch kein Ziel, was diese Spieler hätte von einem Vereinswechsel mitten in der
Saison abzuhalten. Sie wollten einfach weg und dabei spielten die Gefühle der Mitspieler und der Verantwortlichen im Verein letztendlich keine Rolle mehr. Es ist sehr bitter für den Verein - besonders
für den 1.Vorsitzenden -, dass auch in unserem Verein sich “Dinge so entwickeln können”. Wir haben dies aber so zur Kenntnis genommen, ohne die Spieler mit “wahren Geschichten an den Pranger zustellen”. Erste
Versuche der Spieler und des aufnehmenden Vereines, das Verhalten des Landscheider Vorstandes für die Entwicklung verantwortlich zu machen und die Vereinswechsel als “sauber und korrekt” darzustellen, haben wir
in der letzten Vereinszeitung entgegengewirkt. Wir gehen davon aus, dass sich alle Beteiligten an die Spielregeln halten und wir nicht nocheinmal dazu in Detail gehen müssen.
Auf dem Rasen kamen wir nicht mehr in die Erfolgsspur zurück. Nach den beiden Auftaktsiegen nach der Winterpause, wurde zunächst mit sehr viel Pech in Morscheid (1:2) und zuhause gegen Kröv (0:1) verloren In
den folgenden Spielen wurde dann deutlich, dass viele Spieler nicht bis an ihre “Schmerzgrenze” bei den sonntäglichen Spielen gehen wollten oder konnten. Es wurden verlorene Spiele “schön getrunken” und die
Mehrzahl der Spieler (und auch der Trainer) schien die Wahrscheinlichkeit des Abstiegs noch für relativ einfach vermeidbar zu halten. Beim Auswärtsspiel in Niederkail (0:6) wurde deutlich, wie groß der
Unterschied in der Leidenschaft zu anderen Teams ist. Es muss betont werden, dass dies nicht für alle gilt; aber in der Summe ist es einfach zu wenig, wie wir uns auf dem Platz präsentieren. In Neumagen
schien unsere Formkurve nach oben zu gehen, doch hier spielte unser Gegner auch bei weitem nicht mehr wie in der Vorrunde. Zudem wurde die Größe des Verwürfnisses zwischen Trainer und 2. Mannschaft an diesem Tage
offensichtlich. Das folgende Heimspiel gegen Blankenrath zeigte dann wieder den Unterschied. Bei erkennbarer größerer Gegenwehr sind bei uns nicht mehr alle Spieler auf dem Platz” und wenn dann außer unserem
Dauerverletzten “Schlö” auch noch Major TOM fehlt, dann agieren wir wie ein “Hühnerhaufen”. Es war ernüchternd festzustellen, wie auch SG-Verantwortliche “sehenden Auges” die tragische Entwicklung in der 1.
Mannschaft abwarteten und trotz prekärer Tabellensituation bis zum vorletzten Spieltag keinen Handlungsbedarf sahen. Wir bescherten uns ein “Endspiel” in Lüxem und mussten darauf vertrauen, dass Dhrontal zuhause
gegen Hundheim gewinnt. Urplötzlich wurden dann die Verantwortlichen doch nervös. Der Trainer fragte sich, ob es im Hunsrück mit rechten Dingen zugehen würde; der SG-Partner wollte den Trainer vor dem letzten
Spiel freistellen, wenn er keine “Verstärkungen der 2. Mannschaft” einsetzen würde. Der SG-Geschäftsführer beendete diese Gedanken mit einem Machtwort. Der Lüxem zeigte sich als guter Gastgeber und hätte uns
auch gewinnen lassen, wenn wir dafür auch eine gute und engagierte Leistung abgeliefert hätten. Unser Ex-Ex-Ex-Trainer Paul Schmidt meinte dann auch zum Spiel in Lüxem: “Haben bei euch denn alle gewusst, dass
ihr heute gewinnen musstet. Das war ja heute ein Freundschaftsspiel”. In keinem anderen Spiel wurde deutlicher, was unser Kapitän Thomas Schäfer für das Team wert ist. Keiner konnte auch nur annähernd sein
Verständnis von Fussball einbringen.
Unser Team musste in die Relegation gegen Altlay und Sehlem. Auf SG-Beschluss wurde der bisherigen Trainer freigestellt; Thomas Schäfer und Ralf Henkes sollten unser
Team in die Relegation führen und betreuen. Das 1. Spiel gegen die rustikalen Hunsrücker wurde dann mit 3:0 beim Sportfest in Großlittgen gewonnen. Die Höhe des Sieges war schön, dass Spiel war nervös und beide
Teams ging großzügig mit den vorhandenen Torchancen um. Die Regelungen bei Punktgleichheit wurden erkundet und dem Trainer und Team mitgeteilt.
Beim Endspiel in Rivenich hatten wir einen guten Start.
Unser Spiel sah in den ersten 20 Minuten gefällig aus und wir hatten eine 100%-ige Torchance nach glänzender Vorarbeit vom Thomas Schäfer. Danach verfielen wir in Hektik und die SG Sehlem kam auf.
Wir retteten uns in die Pause. Nach Verletzungen mussten wir auswechseln und jetzt begann unsere schwächste Zeit, weil wir versuchten verstärkt offensiv zu spielen. Es häuften sich vermehrt
Überzahlsituationen in unserer Strafraumnähe, doch unser taktisches Spielverhalten änderte sich nicht. Es folgte die Sehlemer Führung und trotzdem spielten wir “munter weiter”. 10 Minuten vor Spielende dann das 2:0
für die SG Sehlem und wir waren jetzt abgestiegen. Unser Spiel blieb lethargisch und die Spielzeit lief ab. Nach dem Spiel fragten einzelne Spieler dann “Ist jetzt Elfmeterschießen ?”
Unglaublich. Aber einige Spieler wußten wohl gar nicht, was das 0:2 für uns bedeutete.
Wir waren aus der A-Klasse abgestiegen !!!
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